Was macht eigentlich Monika Buhrke?
Recherchiert von Stephan Schwade

Rotenburger Rundschau 17. Mai 2004

   
Cluvenhagen. (Für die an Lymphdrüsenkrebs erkrankte Monika Buhrke aus Cluvenhagen fand sich vor vier Jahren mit Hilfe der Bremer Krebsgesellschaft eine passende Knochenmarkspenderin in den USA. Auch die Rundschau hatte sich an der Spendersuche beteiligt).

Heute lebt die 52-Jährige mit dem jüngsten ihrer fünf Kinder in Bremen. Den Krebs konnte sie erfolgreich aus ihrem Körper verdrängen – die kritische Phase der Therapie ist überwunden. Allerdings zog der Heilungsprozess, den Buhrke selbst als „steinigen Weg mit vielen Rückschlägen“ erlebte, insbesondere die Hüftgelenke in Mitleidenschaft. Derzeit ist die Bremerin auf eine Gehhilfe angewiesen. Eine Hüftoperation kann erst erfolgen, wenn ihre derzeitigen Medikamente abgesetzt sind. Doch Freunde und Familie helfen ihr und unterstützen sie, so gut sie können. Besondere Freude bereitete Buhrke das erste Treffen mit ihrer Knochenmarkspenderin: Brenda Nastepniak aus Minnetrista in Minnesota, USA. Zwei Jahre nach der Spende hatten die beiden im gegenseitigen Einverständnis brieflichen Kontakt. Im April diesen Jahres kam es dann zum ersten Treffen. „Es war eine tolle Zeit, sehr ergreifend. Wir haben viel Spaß gehabt“ berichtet Monika Buhrke und bekräftigt: „Wir werden den Kontakt auf jeden Fall halten und uns wieder treffen“

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